Stuttgart, im November 2008. Das Ergebnis einer in diesen Tagen veröffentlichten, repräsentativen Studie des Robert-Koch-Institutes in Berlin im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums, ist alarmierend: Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat ein z. T. erhebliches Defizit an Vitamin D. Die Studie mit mehr als 4.000 Teilnehmern zeigte bei 57% der untersuchten Männer und bei 58% der Frauen aller Altersstufen einen Vitamin D-Spiegel im Blut unterhalb des kritischen Grenzwertes. Bei den über 65-jährigen Frauen waren sogar 75% mit Vitamin D unterversorgt.
Gravierende Folgen für die Gesundheit
Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit
und ist wesentlich beteiligt an Tausenden von
Regulierungsvorgängen in den menschlichen Körperzellen.
Ein Mangel erhöht das Risiko, an vielen Leiden wie
Osteoporose, Diabetes, Multipler Sklerose, Bluthochdruck,
Muskelschwäche und sogar an diversen Krebsformen zu
erkranken.
Wintermonate – Hochzeit für Vitamin D-Mangel
Grundsätzlich war das Vitamin D-Defizit der in der Studie
untersuchten deutschen Frauen und Männer in den
Wintermonaten sogar noch weitaus höher. Durch die
mangelnde Sonneneinstrahlung in Deutschland von Oktober
bis März fehlt dem Körper die Sonnenkraft, Vitamin D zu
synthetisieren. Selbst wenn die Sonne im Winter scheinen
sollte, steht diese zu tief für eine Vitamin D-Bildung in
der Haut.
Die Menschen leben also in dieser Jahreszeit von ihren
Vitamin D-Vorräten im Fettgewebe und je länger der
Winter dauert, desto defizitärer werden diese. So
entstehen auch die Grippewellen überwiegend im Februar
und März.
„Sonne tut also Not“, wenn es darum geht, den Vitamin
D-Spiegel auf einem gesunden Niveau einzupendeln.
Auf der Sonnenseite – richtig Sonnenbaden
Zunehmend mehr Mediziner und auch internationale
Gesundheitsexperten raten deshalb dazu, sich regelmäßig
für kurze Zeit in der Sonne aufzuhalten – z.B. jeden
Tag 10-15 Minuten mit freien Armen und Gesicht in der
Mittagspause. Im Winter unter dunklen Wolkendecken kann
dagegen der wohldosierte Besuch eines Solariums dem
Vitamin D-Status auf die Sprünge helfen:
Wer einmal pro Woche auf die Sonnenbank geht, sorgt ganz
natürlich für eine ausreichende Vitamin D-Produktion.
Die optimale Dosierung sollte man sich am besten durch
eine Hauttypenberatung in einem zertifizierten
Qualitätsstudio empfehlen lassen.
Kompakte Hintergrundinformationen rund um die Sonne sind
jederzeit einsehbar unter www.sonnenfit.de, dem
Verbraucherportal des Fördervereins Sonnenlicht-Systeme
e.V. (FVS). Aktuellste News und internationale Studien zu
Sonne und Gesundheit finden Sie unter
www.photomed.wordpress.com.



