Prüfungsangst

Wenn einem der kleine Skeptiker im Kopf negative Erwartungen aufzwingt

16.02.2011

Etwas Stress und leichte Angst bewirken bekanntermaßen die Ausschüttung von Adrenalin. Das macht wach und aufmerksam und ist gut für die Konzentration. So ist es auch vor Prüfungen. Starke Prüfungsangst bewirkt jedoch das Gegenteil: Menschen mit großer Angst vor Prüfungen stehen oft schon Tage oder Wochen vor dem Prüfungstermin unter hoher Anspannung und empfinden außerordentlichen Stress. Die andauernde Adrenalinausschüttung sorgt dann letztendlich für eine Beeinträchtigung der Denkfähigkeit. Das gestaltet schon die Lernphase schwierig und kann in der Prüfung bis zum Blackout führen.

Allerdings produziert nicht die bevorstehende Prüfung an sich die Adrenalinstöße. Der Auslöser sind vielmehr Gedanken über das mögliche Versagen, die eigene Unfähigkeit oder ein negatives Prüfungsergebnis. Menschen malen sich aus, was alles schief gehen könnte und lassen diese Gedanken fortwährend im Kopf kreisen. Der „kleine Skeptiker im Kopf“ zwingt ihnen immer wieder seine negativen Vorstellungen auf. Während sein Einfluss andere Gedanken dominiert, steigt fatalerweise das Gefühl von Antriebslosigkeit an und die Konzentrationsfähigkeit lässt nach. Die Qualität der eigenen Gedanken ist also entscheidend für den Stresspegel vor oder in einer Prüfung. Zusammenfassend lässt sich sagen: Gedanken beeinflussen Gefühle. Sind die Gedanken negativ, so beeinflussen sie die Gefühle und sogar geistige und körperliche Funktionen negativ. Das ist heute wissenschaftlich belegt. Wer sich von seiner Prüfungsangst befreien will, tut deshalb gut daran, den „Gedankenstopp“ zu lernen. Dabei gilt es zuerst herauszufinden, welche negativen Leitsätze, wie beispielsweise „das schaffe ich nie“ oder „wenn ich versage, wird es peinlich“, regelmäßig das Denken beherrschen und im Kopf kreisen. Vor allem mit Mental- und Atemtechniken kann man den negativen Gedankenfluss reduzieren. Das wirkt wiederum beruhigend und stärkt das Gefühl, die Prüfung bewältigen zu können.

Am 2. April findet in Berlin ein „Gedankenstopp“ Workshop statt. Hier kann man die geeigneten Techniken erlernen, mit denen man Befürchtungen und unangenehme Gefühle in eine positive Richtung lenkt. Eberlin-Training ist spezialisiert auf Prüfungsängste und bietet das Training in einer Reihe an, die vom Gedankenstopp über Entspannungsübungen bis zu Meditation die ganze Bandbreite an wirksamen Methoden zur Bewältigung von Prüfungsangst aufzeigt. Weitere Informationen: www.eberlin.eu



Tags:
Alle Meldungen von
Eberlin - Training gegen Prüfungsstress und Prüfungsängste:


03.03.2011:  Ein Blackout ist keine Einbildung
07.02.2011:  Wenn Erwachsene ihre eigene Karriere behindern
02.02.2011:  Sport hilft gegen Prüfungsängste
24.01.2011:  Angst vor dem Assessment Center
17.01.2011:  Eltern sollten Prüfungsangst ihrer Kinder ernst nehmen
Angaben zum Unternehmen
Eberlin - Training gegen Prüfungsstress und Prüfungsängste
Birgitt Eberlin

Adenauerallee 56
53113 Bonn
Deutschland

Tel: 0228.24004147
Fax: 0228.36016816

eMail:
email@eberlin.eu
http://www.eberlin.eu

Firmenbeschreibung

Eberlin-Training in Köln/Bonn und Berlin/Potsdam ist spezialisiert auf Prüfungsstress, Prüfungsängste, Vortragsangst und Bewerbungsstress. Sowohl in Einzeltrainings als auch in Workshops für Gruppen können mit verschiedenen Modulen Methoden gegen diesen Stress erlernt und eingeübt werden: Gedankenstopp - Mentaltechniken - Entspannungstechniken - Meditation - Lerntechniken. Workshops in anderen Städten nach Anfrage. Vorträge und Moderationen zum Thema können, je nach Zielgruppe, informativ, anschaulich oder spannend gehalten werden.

zum Firmenprofil  »»

Gesundheit & Medizin > Psychologie - 03.03.2011 - Eberlin - Training gegen Prüfungsstress und Prüfungsängste

Ein Blackout ist keine Einbildung

Patrick ist 16 Jahre und besucht eine Realschule in Berlin. Seit rund einem Jahr hat er Prüfungsängste in den Mathematikarbeiten, die ihn zu Beginn der Klausur überfallen: „Zuerst bekomme ich in meinem Magen ein schweres Gefühl wie Zement. Dann fühlen sich meine Arme an, als wären sie gelähmt und ich spüre so etwas wie ein Band um den... weiter lesen »

PR AD