Burnout

Burnout – ein ernst zu nehmendes Problem

19.11.2009

Der Begriff Burnout geistert durch die Medien und die Personalabteilungen. Mitarbeiter seien „ausgebrannt“ und völlig am Ende. Wenn Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen plötzlich nicht mehr können, völlig überarbeitet sind, die Arbeit keine Freude mehr macht und sie sich völlig zurück ziehen, spricht man vom sogenannten Burnout-Syndrom.
Eigentlich ist das Burnout-Syndrom keine eigenständige Erkrankung, sondern es handelt sich hierbei um Symptome, die auftreten, wenn ein Mensch über einen längeren Zeitraum seine emotionale und körperliche Leistungsgrenze überschreitet. Da Menschen, die an Burnout leiden, sich von ihren Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen immer mehr und mehr abkapseln, ist es häufig schwer, Zugang zu ihnen zu bekommen und einen Lösungsansatz zu finden. Burnout-Patienten fühlen sich häufig unverstanden und schämen sich für ihre Schwächen. Da Burnout-Betroffene zusätzlich derart ausgebrannt sind, dass sie auch für kleinste Anstrengungen kaum mehr Energie aufbringen können, fällt es ihnen auch schwer, die nötige Energie für die notwendigen Veränderungen aufzubringen. Daher sollten Angehörige und Freunde sehr behutsam vorgehen und einige Geduld mitbringen. Denn gerade wenn man den Betroffenen mit seinen Hilfsversuchen wieder zu stark fordert, ist die Reaktion darauf ein weiterer Rückzug. Burnout Patienten sind derart ausgelaugt, dass sie häufig nicht einmal mehr genug Energie aufbringen können für so alltägliche Kleinigkeiten wie Zähne putzen oder Anziehen. Auch das morgendliche Aufstehen wird für solche Menschen zur Zerreißprobe. Ihr Wunsch ist es, nichts mehr zu sehen oder zu hören und einfach die Decke über den Kopf ziehen zu können.
Abwarten bringt in diesem Fall keine Besserung. Besser ist es, den Betroffenen durch Kleinigkeiten zu unterstützen und ihm zu helfen, seine Situation Schritt für Schritt zu ändern. Kommentare wie „Reiß dich mal zusammen!“ oder „Jetzt stell‘ dich nicht so an!“, sind völlig unangebracht und bewirken eher das Gegenteil. Verständnis und Akzeptanz sind die Zauberworte, mit denen man es schaffen kann, wieder einen Zugang zum Betroffenen zu erhalten.

Am besten wäre es natürlich, wenn jeder für sich selbst Sorge tragen würde, dass er frühzeitig genug die Notbremse zieht, bevor es zu einem Burnout-Syndrom kommt. Dazu zählt auch, sich regelmäßig selbst etwas Gutes zu tun und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Hierzu zählen regelmäßiger Sport, Bewegung an der frischen Luft und auch ab und an einmal eine Auszeit zu nehmen, bevor der Stress die Überhand gewinnt.

Eine sehr effektive Möglichkeit, regelmäßig Stress abzubauen ist das Erlernen einer Entspannungstechnik. Ob Mentaltraining, Selbsthypnose, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung. Unter www.Mentaltraining-Beckers.com finden Sie Hörbücher mit Hörproben zu verschiedenen Entspannungstechniken und können so, ganz bequem von zuhause, etwas für Ihr Wohlbefinden tun.



Tags: burnout, stress
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