Der Begriff Burnout geistert durch die Medien und die
Personalabteilungen. Mitarbeiter seien „ausgebrannt“
und völlig am Ende. Wenn Familienmitglieder, Freunde oder
Kollegen plötzlich nicht mehr können, völlig
überarbeitet sind, die Arbeit keine Freude mehr macht und
sie sich völlig zurück ziehen, spricht man vom
sogenannten Burnout-Syndrom.
Eigentlich ist das Burnout-Syndrom keine eigenständige
Erkrankung, sondern es handelt sich hierbei um Symptome,
die auftreten, wenn ein Mensch über einen längeren
Zeitraum seine emotionale und körperliche Leistungsgrenze
überschreitet. Da Menschen, die an Burnout leiden, sich
von ihren Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen immer
mehr und mehr abkapseln, ist es häufig schwer, Zugang zu
ihnen zu bekommen und einen Lösungsansatz zu finden.
Burnout-Patienten fühlen sich häufig unverstanden und
schämen sich für ihre Schwächen. Da Burnout-Betroffene
zusätzlich derart ausgebrannt sind, dass sie auch für
kleinste Anstrengungen kaum mehr Energie aufbringen
können, fällt es ihnen auch schwer, die nötige Energie
für die notwendigen Veränderungen aufzubringen. Daher
sollten Angehörige und Freunde sehr behutsam vorgehen und
einige Geduld mitbringen. Denn gerade wenn man den
Betroffenen mit seinen Hilfsversuchen wieder zu stark
fordert, ist die Reaktion darauf ein weiterer Rückzug.
Burnout Patienten sind derart ausgelaugt, dass sie häufig
nicht einmal mehr genug Energie aufbringen können für so
alltägliche Kleinigkeiten wie Zähne putzen oder
Anziehen. Auch das morgendliche Aufstehen wird für solche
Menschen zur Zerreißprobe. Ihr Wunsch ist es, nichts mehr
zu sehen oder zu hören und einfach die Decke über den
Kopf ziehen zu können.
Abwarten bringt in diesem Fall keine Besserung. Besser ist
es, den Betroffenen durch Kleinigkeiten zu unterstützen
und ihm zu helfen, seine Situation Schritt für Schritt zu
ändern. Kommentare wie „Reiß dich mal zusammen!“
oder „Jetzt stell‘ dich nicht so an!“, sind völlig
unangebracht und bewirken eher das Gegenteil. Verständnis
und Akzeptanz sind die Zauberworte, mit denen man es
schaffen kann, wieder einen Zugang zum Betroffenen zu
erhalten.
Am besten wäre es natürlich, wenn jeder für sich selbst Sorge tragen würde, dass er frühzeitig genug die Notbremse zieht, bevor es zu einem Burnout-Syndrom kommt. Dazu zählt auch, sich regelmäßig selbst etwas Gutes zu tun und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Hierzu zählen regelmäßiger Sport, Bewegung an der frischen Luft und auch ab und an einmal eine Auszeit zu nehmen, bevor der Stress die Überhand gewinnt.
Eine sehr effektive Möglichkeit, regelmäßig Stress abzubauen ist das Erlernen einer Entspannungstechnik. Ob Mentaltraining, Selbsthypnose, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung. Unter www.Mentaltraining-Beckers.com finden Sie Hörbücher mit Hörproben zu verschiedenen Entspannungstechniken und können so, ganz bequem von zuhause, etwas für Ihr Wohlbefinden tun.



