Professionelle Behandlung im Bereich der
Sporttraumatologie und Orthopädie
– das bietet das Dreifaltigkeits-Krankenhaus
Köln-Braunsfeld.
Besonders wichtig ist den Chefärzten die Aufklärung der
Patienten im Vorfeld.
Zum Beispiel in der neuen Veranstaltungsreihe
„Infoabend“.
Das Jahr 2010 zog einige
personelle Veränderungen im Dreifaltigkeits-Krankenhaus
Köln-Braunsfeld mit sich. Die neuen Chefärzte Dr. med.
Stefan A. Höllriegl und Dr. med. Biren Desai leiten nun
zusammen mit Prof. Dr. med. Thomas Schneider die Abteilung
für Orthopädie und Unfallchirurgie. Darüber hinaus
verstärkt. Oberarzt Dr. med. Lars Goebel seit Kurzem das
Team. Gemeinsam wollen
alle die Betreuung der Patienten noch weiter
optimieren.
Seit Beginn des Jahres leiten Sieals
Chefarzt den Bereich der Endoprothetik
im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld. Welche
Krankheitsbilder fallen in Ihren alltäglichen
Aufgabenbereich?
Höllriegl: Jährlich setze ich
persönlich mehrere hundert primäre Endoprothesen,
vorwiegend an Hüft- und Kniegelenk, ein. Insgesamt
implantieren wir im Dreifaltigkeits-Krankenhaus an die
1.000 Endoprothesen an allen großen Gelenken. Durch die
überregionale Bekanntheit der Klinik bekommen wir viele
Patienten zur Prothesenwechseloperation zugewiesen.
Weitere Schwerpunkte meiner Tätigkeit bilden die
Umstellungsoperationen bei O- oder X-Beinen und
korrigierende Eingriffe bei Fehlstellungen des
Hüftgelenkes.Viele Beschwerdebilder am Hüftgelenk
können mit der besonders schonenden Hüftarthroskopie
nachhaltigvbehoben werden.
Welche Prothesentypen verwenden Sie?
Höllriegl: Im Bereich der
Hüftendoprothetik favorisiere ich
zementfreieTitanprothesen mit den abriebärmsten
Gleitpartnern aus Keramik. Je nach Patient, Anatomie und
auch der Knochenqualität stehen für jeden Patienten
individuell angepasste Prothesen zur Verfügung. Besonders
erfolgreich ist der Eingriff unter Vermeidung jeglicher
Muskelablösung. Die Patienten sind damit sehr schnell
wieder mobil. Durch die große Fallzahlunserer
orthopädischen Fachklinik können wir umfangreiche
Erfahrung
auch für schwierige Fälle vorweisen. Die
Knieendoprothetik hat im letzten Jahrzehnt große
Fortschritte gemacht. Die Optimierung ist u. a. erkennbar
bei der Beugefähigkeit, dem Komfort beim Gehen und der
großen Stabilität. Auch Form und Haltbarkeit der Inlays
wurden optimiert.
Wie heben Sie sich von anderen Kliniken ab?
Höllriegl: Als Fachklinik für
Orthopädie und Sporttraumatologie können wir für jedes
Teilgebiet (Endoprothetik, Fußchirurgie,
Sporttraumatologie, Wirbelsäule u. a.) einen
hochqualifizierten
Spezialisten vorweisen. Neben unseren Chef- und
Oberärzten, besitzen auch viele unserer
Assistenzärzte
einen hohen Facharztstandard mit diversen
Zusatzqualifikationen. Kaum eine Klinik kann auf eine
derartig umfangreiche und geschulte physiotherapeutische
Abteilung zurückgreifen.
Dass unsere bei Patienten äußerst beliebte ambulante und
stationäre Rehabilitationseinrichtung dem Haus
unmittelbar angeschlossen ist, sehe ich als großen
Vorteil. Als ein Krankenhaus mit kurzen Wegen sind wir in
der Lage schnelle Behandlungspfade einzuschlagen.
Als internationales Referenzzentrum unterweisen Sie andere Fachärzte in minimalinvasiven Techniken. Wie läuft das ab?
Höllriegl: Wir bieten Gastärzten
aus aller Welt die Möglichkeit in unseremHaus zu
hospitieren und so etwas über verschiedene OP-Techniken
zu lernen. Dieses Angebot wird regelmäßig
wöchentlich
genutzt. Die Betreuung wird in Personalunion mit dem
jeweiligen Spezialisten und dem Vertreter der
Herstellerfirma ausgeführt.
Wie sehen Sie die zukünftige Entwicklung Ihres Bereichs?
Höllriegl:
Bei steigender Zahl der Operationen muss eine konstant
gleich bleibende Qualität gewährleistet werden.In Bezug
auf neueste Entwicklungen in der Orthopädie setzen wir
Prothesen nur ein, wenn deren nachhaltige Zuverlässigkeit
geklärt ist bzw. sie einen objektiven Vorteil für den
Patienten liefern. Es ist von Bedeutung, dass uns ein
großes Portfolio an Prothesen zur Verfügung steht, damit
wir allen anatomischen
Besonderheiten und auch den unterschiedlichen Ansprüchen
der Patienten gerecht werden können. Die
konstante eigene Weiterbildung und die der Fachkollegen
bildet eine ständige Säule der Klinik. Der Fortschritt
in der Medizin zwingt den Arzt dazu, nie aufzuhören
dazuzulernen. Deshalb besucht
unser ganzes Team regelmäßig Workshops und Seminare.
Seminare bieten Sie seit einiger Zeit ja auch für Patienten an. Wie sieht dieses Angebot genau aus?
Höllriegl: Wir laden seit etwa einem halben Jahr in regelmäßigen Abständen mittwochnachmittags zu unserem „Infoabend“ ein. Hier informieren Ärzte aus unserem Haus im Wechsel die Teilnehmer gezielt über diverse Krankheitsbilder aus dem Bereich der Orthopädie. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und dauern etwa 1 Stunde. Nach den Vorträgen bietet sich auch die Möglichkeit mit uns Ärzten einmal persönlich ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen direkt zu klären.



